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Heilig Abend und neues Schuljahr

Autor: LisaMarieAppel | Datum: 15 Januar 2017, 15:48 | 0 Kommentare

Zurück aus den Ferien, aus denen ich nur kurz von Heilig Abend erzählen möchte.

Diesen habe ich mit Hannah N. und Linda (beides Freiwillige der VEM) und spontan mit einem Freiwilligen aus der Schweiz verbracht. Wir haben morgens schon Essen vorbereitet und sind dann in einen Pool, in einem Hotel gegangen. Heilig Abend mit 27 Grad, Sonne und Pool – eine besondere Erfahrung. Als wir zurück gekommen sind, haben wir unsere Pizza fertig belegt. Um möglichen Irritationen vorzubeugen: eine Pizza als Weihnachtsessen? Oh ja! Auch das war für mich völlig neu (und in Deutschland unvorstellbar), aber eine Pizza hat so viele tolle und besondere Sachen! Ein sehr teurer Käse, der dann auch noch überbacken ist (also ein Backofen muss vorhanden sein, ebenfalls besonders!) und dann hatten wir darauf Aubergine (ein bisschen verrückt, aber kreativ muss man sein), Pilze (auch etwas besonderes, die gibt es nur in Bukoba) und Dosenmais (ebenfalls die bisher einzige Dose). Zudem haben wir herausgefunden, dass man super einfach Mozzarella selber herstellen kann, weshalb wir sogar zwei Sorten Käse auf der Pizza hatten.

Also wirklich eine sehr besondere Mahlzeit, die wir sehr genossen haben.

Anschließend haben wir eine Andacht gefeiert, mit vielen deutschen Weihnachtsliedern, was sehr schön war.

Dann gab es das Festessen, welches nicht nur aus der wundervollen Pizza bestand, sondern begleitet worden sind von einem Salat, selbstgemachtem Saft und zum Nachtisch gab es pürierte und gefrorene Früchte. Ein wirklich leckeres Essen!

Den ersten Weihnachtstag, dem eigentlichen Hauptfeiertag hier, gingen wir dann um 7:30 in den Gottesdienst und feierten dann mit den Kindern in dem Projekt von Linda.

Ein sehr anderes, aber sehr besonderes Weihnachtsfest, das ich bestimmt nicht so schnell vergessen werde.

 

Mit dem letzten Montag hat die Schule wieder begonnen und damit das neue Schuljahr. Weil meine Schule sehr gute Ergebnisse in den Examen der Klasse 7 erhalten hatte, wurden sehr viele neue SchülerInnen angemeldet, weshalb die Klassen nun sehr voll sind. Zu meiner großen Überraschung und Freude wurde ich auf dem neuen Stundenplan nicht vergessen (sie lernen dazu!) und so habe ich 3 Klassen zugeteilt bekommen und unterrichte nun bis zum Ende meines Dienstes ICT (es geht um Medien, Word, Einführungen in den Computer) in Klasse fünf und sechs und VS (ein sehr gemischtes Fach; dieses Mal ist es Buchstaben verzieren, Musik, Theater, fischen, Hühnerhaltung, Fahrräder reparieren und weitere Dinge) ebenfalls in Klasse sechs. Hinzukommen noch 3 Aufsichten bei Tests, von anderen Klassen. Ich habe also nicht allzu viele Stunden, die ich unterrichte, allerdings muss ich für die drei Klassen für jede Woche einen Test mit 50 Fragen vorbereiten und korrigieren. Dies beansprucht recht viel Zeit, da es gar nicht so einfach ist, aus relativ wenig Unterrichtsstoff so viele Fragen jede Woche zu entwickeln. Somit habe ich schon etwas zu tun, kann aber den Großteil meiner Arbeit von zu Hause aus machen.

 

Die erste Woche war aber, wie gewohnt, recht chaotisch. Denn die Schule hat am Montag zwar wieder geöffnet, aber an diesem Tag kamen erst die ersten SchülerInnen wieder zur Schule, also gab es keinen Unterricht, sondern morgens eine Konferenz und dann versuchte ich meine Bücher für meine Fächer zusammen zu suchen und Fragen bezüglich des Stundenplanes zu klären, um dann meinen Unterricht für die kommenden Wochen zu planen.

Dienstag fand dann noch immer kein Unterricht statt, da nicht genug SchülerInnen da waren und Donnerstag war Feiertag, weshalb meine Stunden relativ übersichtlich waren.

Dafür konnte ich viele Plakate vorbereiten, denn ich muss den SchülerInnen Word beibringen, da der ICT Raum momentan als Sekretariat verwendet wird und ich somit keinen Computer habe, um ihnen Word mal zu zeigen, was ich nun mit einer gemalten Version davon mache, was bisher ganz gut klappt. Außerdem habe ich die ersten Tests fertig gestellt.

Ab morgen sollte dann der normale Unterricht, mit seinen normalen Unterbrechungen und Überraschungen seitens der Kirche und der Schule, statt finden. Ich bin gespannt.

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